"Checkliste für Kooperationen zwischen Schulen und außerschulischen Partnern"

In der Schullandschaft der Ganz­tagsschulen haben sich vielfältige Kooperationen mit außerschulischen Partnern entwickelt. Sie sind abge­stimmt auf die jeweilige Schule, auf die persönlichen, sozialen und räumlichen Gegebenheiten der Schülerinnen und Schüler und ihrer Umfelder. Sie basieren auf ausdifferenzierten Bil­dungsbegriffen, regionalen Möglich­keiten und lokalen Bedingungen sowie auf Ressourcen, die den ein­zelnen Schulen und Schultypen zur Verfügung stehen.
Die durch praktische Erfahrungen gesammelten, transferierbaren Gelingensbedingungen für erfolgrei­che Kooperationen werden in dieser „Check-Liste“ zusammengeführt, die in sechs Phasen des Kooperationsprozesses eingeteilt ist. Folgende Unterschei­dungen wurden vorgenommen:

  • Vorphase,
  • Konzeptionsphase,
  • Vertragsabschluss,
  • Durchführungsphase,
  • Qualitätssicherung und
  • Reflexion.

Die „Check-Liste“ versteht sich als flexibles Instrument zur Orientie­rung. Nicht jeder Aspekt ist für jede Kooperation bedeutend. Auch kann die Verschiebung oder Wiederho­lung gewisser Phasen sinnvoll sein. Eine Reflexion kann beispielsweise auch während der Durchführung erforderlich sein und zu dem Ergeb­nis kommen, dass Veränderungen notwendig sind. Dabei können sich wiederum Fragestellungen aus der Konzeptionsphase als hilfreich er­weisen.

Anhang: